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18. Runde Regionalliga Mitte 2018/19

Samstag, 23.03.2019, 18:30 Uhr   
Sportzentrum Graz-Weinzödl - 2.500 Zuseher

GAK 1902 : DSC Wonisch Installationen 5:0 (1:0)

gak DSC2

5:0-Klatsche beim Meister der RLM-Saison 2018/2019 (in spe)

- Viel probiert, hart bestraft

 

GAK 1902 - DSC Wonisch Installationen 5:0 (1:0)
Tore: Hackinger (27.), Rother (58., 68.), Perchtold (82.), Smoljan (90+2.)

 

DSC spielte mit: Prasser; Perger (72. Ficko), Djakovic (58. Grubisic), Oparenovic, Bae; Grubelnik (72. Oswald), Schmölzer; Wotolen, Gruber; Kahrimanovic, Dengg (C)

 


Schon mal im Kino bei einem schlechten Film gesessen, aus dem man nicht mehr rauskommt? So müssen sich am Samstagabend rund 300 Deutschlandsberger in Graz gefühlt haben – wobei man den elf Hauptdarstellern in blau-gelb am Spielfeld nicht wirklich einen Vorwurf machen kann. Ihnen gegenüber stand ein roter Gegenspieler, der zumindest am Ende des Abends übermächtig erschien.

 

Da hatte der enttäuschende Film schon seinen Lauf genommen, wie ein echter Kinostreifen: Viele Monate hatte man sich darauf gefreut, große Erwartungen gehabt. Immerhin waren schon die ersten beide Teile, zwei Siege im Steirer-Cup sowie im Hinspiel dieser Regionalligasaison, ein voller Erfolg für den DSC. Gleichzeitig lag aber auch nicht der ganz große Druck auf der Mannschaft, um den Aufstieg spielt nur der Gegner. Man konnte also eigentlich nicht enttäuscht werden.

 

So starteten die blau-gelben Hauptdarsteller auch ins Spiel gegen den überlegenen Tabellenführer: mit dem Drang, das Spiel selbst zu gestalten, in der Anfangsphase vor allem durch überraschend viel Ballbesitz. Flexibel präsentierte sich die Deutschlandsberger Offensive, die keine starren Positionen einhielt und in der vor allem Amir Kahrimanovic bei seinem Debüt am Ball glänzte. Aber auch die langen Bälle funktionierten. In der 18. Minute perfekt, da fand Djakovic 60 Meter weiter vorne mit einem diagonalen Ball Bae, Dengg ließ seinen Pass geschickt durch und Kahrimanovic’ Schuss wird nur von Pfeifer abgeblockt. Lange hat der DSC das Spiel gut im Griff, die erste Halbzeit läuft noch alles andere als enttäuschend. Wäre da nicht der eine Dämpfer in der 27. Minute gewesen: Bei einem GAK-Eckball herrscht große Verwirrung, im Strafraum wie auch im restlichen Stadion. Der Ball war im Tor, der GAK jubelte – wie es passiert, hat keiner so richtig erkennen können. Erst wehrte Schmölzer einen Wendler-Kopfball auf der Linie ab, dann kam der Ball irgendwie zu Hackinger und über Prasser und Bae landete die Kugel im Netz. Die beste Möglichkeit, doch noch den Faden zurück zu einer Erfolgsgeschichte zu finden, hatte der DSC durch einen Schmölzer-Kopfball. Aber Tormann Haider verhinderte mit einer glänzenden Aktion den Ausgleich und mit einem knappen Rückstand ging der DSC in die Pause. Mit anderen Worten: In der zweiten Hälfte des Films war noch alles möglich, der Ausgang ungewiss.

 

Und er hätte sich um Zentimeter auch geändert: Nach Wiederanpfiff war es erneut Kahrimanovic, der mit einem gefühlvollen Schuss nur knapp das Tor verfehlte, Haider wäre chancenlos gewesen. Nur fünf Minuten danach nahm Drama für den DSC aber seinen Lauf. Djakovic einen Ball im Aufbau und verletzte sich auch noch dabei. Sofort startete der GAK den Konter, den Rother nach starker Vorarbeit von Hackinger mustergültig zum 2:0 abschloss. Trotz des Ärgers über das leichtfertige Gegentor steckte der DSC nicht auf, Jan Gruber zwang Haider mit einem gut platzierten Schuss zur nächsten Parade. Übrigens: Ausgerechnet der Ex-Rote im blau-gelben Dress zeigte in diesem misslungenen Auftritt wie man auch trotz deutlicher Niederlage glänzen kann. Starke Leistung, Jan!

 

Geglänzt hätte auch fast Gregor Grubisic, der nach überstandener Verletzung zurückkehrte und gleich nach seiner Einwechslung einen Ball von sehr weit außerhalb aufs Netz des GAK-Tors setzte – fast ein Traumtor der Marke Hollywood. Praktisch im Gegensatz war es dann Grubisic selbst, der den Ball verlor und so Rother tatsächlich zu einem Traumtor verhalf. Fast von der Mittellinie überhob der GAK-Stürmer Prasser zum 3:0. Damit war auch dem letzten Deutschlandsberger Zuschauer klar: Das wird kein gutes Ende haben. Durch Verletzungen musste Jerko Grubisic noch auf Dreierkette umstellen, damit war ein nun überragend aufspielender GAK nicht mehr zu bändigen. In der Filmdramaturgie wäre von einem eiskalten Monster die Rede, damit würde man aber dem attraktiven Angriffsfußball der Grazer Unrecht tun. Mit einer Berührung spielten sich Smoljan, Hackinger und Perchtold zum 4:0, in der Nachspielzeit traf Smoljan selbst zum 5:0 – und der DSC fühlte sich wie im falschen Film.

 

Fazit: Müsste man dem Werk noch einen Titel geben, würde er wohl so ähnlich lauten wie: „Viel probiert, hart bestraft“. Das 0:5 war nämlich eine zu hohe Strafe. In der ersten Halbzeit war der DSC sicher ebenbürtig, dann kippte das Spiel irgendwann komplett. Die Enttäuschung war spürbar so groß, so einen Ausgang hatte keiner erwartet. Aber wie bei einem schlechten Film geht es auch im Fußball weiter. Eine Fortsetzung gegen den GAK wird es wohl nicht so schnell geben, die Grazer sind für größere Rollen bestimmt. Aber es wartet die nächste Heimvorstellung am Freitag gegen die Sturm Amateure – dort kann der DSC das Publikum wieder begeistern.

 

Vorbericht:

Rapid, Austria, Sturm, Salzburg oder LASK – dass diese Vereine (sehr viel) öfter als zwei Mal gegen den GAK gewonnen haben, liegt auf der Hand. Diese Spiele liegen aber auch schon länger zurück. Seit dem Neustart in der 1. Klasse sind Niederlagen für den Grazer Traditionsklub deutlich seltener geworden: In Meisterschaft und Cupspielen gab es in den letzten sechs Jahren gerade mal 16 GAK-Niederlagen – zwei davon gegen den DSC. Seit 2012 sind die Deutschlandsberger die erste Mannschaft, die zwei Spiele (hintereinander) gegen den GAK gewonnen haben. Das haben z.B. AS Monaco, Panathinaikos, Ajax, Espanyol, Lokomotive Moskau, APOEL Nikosia, Inter oder ein gewisser Liverpool FC nicht geschafft.

Weg von internationalen Spitzenteams, hin zur Gegenwart am Samstag: Da treffen in Graz-Weinzödl zwei absolute Spitzenteams der Regionalliga aufeinander. Unangefochten an der alleinigen Spitze der Tabelle steht derzeit der GAK, seit dem letzten Wochenende mit neun Punkten Vorsprung auf den DSC.

 

Da stellt sich die Frage: Wer ist der Favorit am Samstag? Blickt man auf die letzten Ergebnisse, denkt man Rot: Der GAK gewann nicht nur die ersten beiden Ligaspiele im Frühjahr, sondern schmiss bekanntlich auch die Wiener Austria aus dem ÖFB-Cup. Die beiden Siege gegen die (starken) Mannschaften von Bad Gleichenberg und den Sturm Amateuren waren aber nicht unbedingt überzeugend. So könnte man auch Blau-Gelb denken: in Wels das nächste Torspektakel abgefeuert und damit mit einem Tor mehr als der Tabellenführer zur stärksten Offensive der Liga aufgestiegen, auch beim Remis gegen Stadl-Paura zeigte der DSC auf. Nur eine hektische Schlussphase verhinderte den Sieg.

 

Man darf also durchaus ein offensives Spiel auf Augenhöhe erwarten, in dem sich beide Teams nichts schenken werden. Mit einer Deutschlandsberger Niederlage würde der Abstand auf den GAK wohl zu groß werden, um noch vom Meistertitel träumen zu dürfen. Andererseits will aber auch der GAK in seinen Aufstiegsambitionen und seiner Cupeuphorie keinen noch so kleinen Dämpfer erleiden. Mit Blick auf die mögliche 2. Liga ist ein Duell gegen ein erfahrenes Spitzenteam der Regionalliga wie den DSC ein absoluter Gradmesser.

 

Damit wären wir wieder bei Spitzenteams und am Anfang dieses Vorberichts, der auch von unseren zwei Siegen gegen den GAK handelte: Im August des letztens Jahres waren wir ja die erste Mannschaft (und am grünen Rasen bislang auch die einzige), welche die Grazer in der Regionalliga besiegte. Kluge und Schmölzer – ausgerechnet zwei Ex-Sturm-Spieler – trafen damals zum 2:1-Sieg. Davor gab es im Steirer-Cup-Halbfinale 2017 das erste Duell in Weinzödl, wo der DSC dank eines Dengg-Treffers in der Verlängerung siegte. Aus dem damaligen Kader sind heute noch neun Spieler beim DSC (Hagjija, Lipp, Oparenovic, Zisser, Dengg, Grubisic, Schmölzer, Wotolen, Kluge) und sechs Kicker beim GAK (Haider, Hösele, Graf, Hackinger, Säumel, Heil) dabei. Die Grazer haben mit Enrico Kulovits und David Preiß auch gleich zwei andere Trainer an der Seitenlinie. Ein Wiedersehen ist es hingegen für Jan Gruber, der ja erst im Winter nach einem halben Jahr im roten Dress aus Graz nach Deutschlandsberg wechselte.

 

Mehr Gründe für einen Samstagstrip nach Graz braucht es nicht – außer vielleicht noch, dass auch bestes Wetter (klarer Abendhimmel, bis zu 15 Grad) angesagt ist. Also alle Deutschlandsberger einpacken und auf nach Graz. Dann stehen die Chancen gut, dass das GAK-Stadion in Weinzödl in dieser Saison zum ersten Mal in einem Meisterschaftsspiel ausverkauft sein könnte – nämlich wenn der DSC kommt!

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